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Vereinschronik des FC Hawangen 1948 –1998 |
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Die
nachfolgende Vereinschronik stützt sich auf Niederschriften und
Protokollnotizen des Fußballclubs Hawangen. Die Aufzeichnungen beginnen mit der
Sitzungsvorschrift zur Gründungsversammlung am 13. Juli 1948 im Gasthaus zur
Krone, an der 40 Mitglieder teilnahmen und den FC Hawangen aus der Taufe hoben.
Zum ersten Vereinsvorstand wurde Joseph Klement bestimmt. Idealismus, Begeisterung und Kameradschaft müssen die jungen Männer ausgezeichnet haben, die vor nunmehr 50 Jahren den FC Hawangen wiedergegründet haben. Die Zeit war günstig, viele Heimatvertriebene und Evakuierte, ehemalige Luftwaffenhelfer, Strandgut des Krieges allesamt, hatten in unserer Gemeinde Zuflucht gefunden. Im Fußball fand man das Gemeinsame zwischen Einheimischen und Fremden. Fußball wurde zum Volkssport. Am 10.08.1948 erfolgte die förmliche Anmeldung beim BLSV und man bat höflichst um Einreihung in den Verband- und Pokalspielbetrieb. Am 31.08.1948 richtete Vorstand Klement ein förmliches Schreiben an die Gemeinde Hawangen mit der Bitte um Zuweisung einer Wiese, die als Sportplatz geeignet sei, da ansonsten an den Verbandsspielen nicht teilgenommen werden könne. Der jetzige Sportplatz befände sich in einem jämmerlichen Zustand und die anderen Vereine würden sich weigern auf so einem „mangelhaften Spielfeld“ zu spielen. In der Tat war der morastige und bucklige Platz an der Bahnhofstraße oft unbespielbar und die Spiele mussten oft auf Ausweichplätzen beim Hof Merk, Ficklerwiese und auf der Dodel´schen Wiese nordwestlich des Dorfrandes ausgetragen werden. Erst in den Jahren 1962 – 1964 wurde der jetzige Sportplatz an der Bahnhofstraße mit einem Kostenaufwand von 70000 DM ausgebaut und erweitert. Das dazugehörige Vereinsheim wurde im Sommer 1967 seiner Bestimmung übergeben. |
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Meister der B-Klasse Süd 1958/59 |
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Trotzdem war die Sportbegeisterung in Hawangen damals so groß, dass gleich auf Anhieb drei Mannschaften gebildet werden konnten. Bereites 1951 gelang der Aufstieg in die B-Klasse Memmingen, 1959 gelang gar der Aufstieg in die A-Klasse und anlässlich der Generalversammlung am 15.07.1959 empfahl die Vorstandschaft deshalb den Spielern der 1. Mannschaft, jeden Dienstag- und Donnerstagabend ins Training zu gehen, um gegen Mannschaften wie Bad Wörishofen, Landsberg, Immenstadt, Marktoberdorf, Mindelheim etc. bestehen zu können. Mit dem bisher größten sportlichen Erfolg des FC Hawangen unauflöslich verbunden bleiben Spielernamen wie Kurt Kramer, Max Schalk, Franz Plass, Franz Zängerle, Josef Fickler, Willi Frank, Siegfried Schneider, Erich Kramer, Josef Zürnstein, Adolf Fickler und Franz Biehler. Zwei Jahre spielt diese Mannschaft laut Memminger Zeitung den „Hecht im Karpfenteich“. Wohl oder übel musste 1962 der Abstieg in die B-Klasse hingenommen werden. Doch bereits drei Jahre später meldet sich der FC Hawangen in der Besetzung Willi Frank, Willi Schmid, Horst Gropper, Bruno Hackl, Herwig Hüttl, Franz Fastner, Manfred Friedl, Rudolf Pscheidl, Siegried Schneider, Anton Fickler, Alfred Schöllhorn, Stefan Steidele, Erich Tyrichter und Franz Zängerle für kurze Zeit in der A-Klasse zurück. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr 1973 folgte der erneute Abstieg in die C-Klasse. Dies tat den Festivitäten zum 25jährigen Bestehen des Vereins jedoch keinen Abbruch. Der Vereinsabend mit zahlreichen Ehrengästen wurde am 30.06.1973 im Gasthaus Krone feierlich begangen, verdiente Vereinsmitglieder mit Krügen und Vereinswappen ausgezeichnet. Die Woche darauf feierte der inzwischen auf 155 Mitglieder angewachsene Verein im großen Festzelt. Trotz bei Beginn niedergehenden heftigen Gewitter waren 600 Besucher gekommen. Das ganze Dorf feierte seinen Jubelverein, und Ehrenvorsitzender Hans Rothach, der die Geschicke des Vereins seit 1949 über 21 Jahre geleitet hatte, bat um treue zum Verein und wünschte sich ein Wiedersehen am 50-järigen Vereinsjubiläum. Auch in den zweiten 25 Jahren des Vereins gab es sportlich ein Auf und Ab. Im allgemeinen mischte die 1. Mannschaft kräftig im Konzert der B-Klassenmannschaften mit. Nie jedoch ließ sich der Fußballclub Hawangen entmutigen. Im Vertrauen auf die eigene Stärke ließ der Verein nie nach, spielstarke Mannschaften aufs Feld zu schicken und auf die eigene Jugendarbeit zu bauen. Im Jubiläumsjahr 1998 hofft man auf einen vorderen Tabellenplatz und insgeheim trauert man den vielen verschenkten Punkten der Vorrunde nach, die eine Meisterschaft zum 50jährigen Vereinsjubiläum letztendlich unmöglich machten. |
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Der Fußballclub
Hawangen steht im Jubiläumsjahr 1998 auf gesunden Beinen. Unter der
Ägide des vormaligen Vorstandes Peter Neß konnte das Sportgelände 1993
um einen Trainingsplatz und eine weitere Spielfläche mit Flutlicht und
Zuschauertribüne erweitert werden. Das Sportheim als bedeutender
Wirtschaftsfaktor des Vereins wurde 1995 zeitgerecht umgebaut. Der Bau
eines neuen Sportgeländes am Ziegeleiweg ist absehbar.
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1995 schloss die Mädchenrealschule
Klosterwald ihre Pforten, binnen eines Jahres waren Schule und Sportstätten des
ehemaligen Mädchenpensionats verwaist. Die Vorstandschaft des FC Hawangen bemühte
sich ab 1996, die Turnhalle als Trainingsraum für die Tischtennisabteilung
anzumieten. Langwierige Verhandlungen mit der Ordensleitung führten Ende 1996
schließlich zum Erfolg. Bereits Anfang 1997 wurde der Hallensportbetrieb in der
Turnhalle Klosterwald aufgenommen und der Verein schuf sich damit ein weiteres
Standbein. Über 100 neue Mitglieder traten binnen eines Jahres neu in den
Verein ein, um neue Angebote wie Fitnessgymnastik, Skigymnastik, Wirbelsäulengymnastik
und Kinderturnen zu nutzen. Der 1948 als reiner Fußballclub gegründete Verein
öffnete sich damit dem Breitensport und schaffte insbesondere auch für Frauen
und Kinder der Gemeinde neue sportliche Betätigungsfelder. Franz
Schneider |
| Vorstandschaft des FCH von 1948 bis heute |
| 1. Vorsitzender | 2. Vorsitzender | 3. Vorsitzender / 2. Vorsitzender | |||
| 1948 - 1949 | Joseph Klement | ||||
| 1949 - Juli 1970 | Hans Rothach | ||||
| Juli 1970 - Juli 1971 | Franz Fröhlich | ||||
| Juli 1971 - Dez. 1972 | Helmut Bogner | ||||
| Dez. 1972 - Aug. 1973 | August Wiest |
Dez. 1972 - Aug. 1973 |
Rudolf Saitner | ||
| Aug. 1973 – Feb. 1978 | August Kirmaier | ||||
| Feb. 1978 - Feb. 1988 | Franz Weber | ||||
| Feb. 1988 – Feb. 1995 | Peter Neß | ||||
| Feb. 1995 – März 2007 | Michael Dodel |
- 2004 |
Martin Osterrieder | ||
| März. 2007 – heute | Benedikt Schorer |
- heute |
Klemens Sinner |
2004 - heute |
Matthias Weber |
| Schriftführer | Kassier | ||
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(Zeitweise in Personalunion mit dem Amt des 2. Vorsitzenden) |
1948 - 1949 | Emil Neuhäuser | |
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1948 - |
Georg Bartneck | 1949 - 1969 | vermutlich Hans Mayrle |
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keine Aufzeichnungen vorhanden vermutlich Adolf Zängerle |
1969 - 1978 | Emil Epple | |
| 1959 - 1969 | Adolf Zängerle | 1978 - 1988 | Peter Neß |
| 1969 - 1971 | Leo Mendler | 1988 - 1994 | Walter Groß |
| 1971 - 1973 | Herbert Albrecht | 1994 - 1996 | Albert Zängerle |
| 1973 - 1975 | Matthäus Saitner | 1996 - 1998 | Christian Wimmer |
| 1975 - 1978 | Albert Doser | 1998 - 2006 | Gabi Saitner |
| 1978 - 1988 | Helmut Bogner | 2006 - heute | Anita Goldhofer |
| 1988 - 1994 | Peter Klement | ||
| 1994 - heute | Franz Schneider | ||